Wenn Kinder Teil der Geschichte werden

Personalisierte Bücher motivieren Kinder zum Lesen, stärken Wortschatz und Lesekompetenz langfristig und zeigen laut Studien deutlich bessere Ergebnisse als nicht personalisierte Geschichten.

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01.03.26

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Wenn Kinder Teil der Geschichte werden

Wie viele Kinder wünschen sich, selbst Teil einer Geschichte zu sein? Die gute Nachricht: Personalisierte Bücher gibt es. Und sie erzielen Wirkung. Das zeigt eine Studie des britischen National Literacy Trust. Wenn sich ein Kind in einem Buch wiederfindet, fühlt es sich in der Welt des Lesens willkommen und findet darin seinen Platz. Kurz gesagt: Personalisierte Bücher animieren Kinder zum Lesen.

Stehen Kinder selbst im Mittelpunkt der Handlung, sind sie voll und ganz bei der Sache – und lernen das Lesen quasi nebenbei. Weitere Untersuchungen zur frühen Leseförderung deuten zudem darauf hin, dass Kinder, die mit personalisierten Büchern aufwachsen, im Alter von 14 Jahren ihren Altersgenossen bei der Lesekompetenz um bis zu drei Jahre voraus sein können.

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Studien weisen darauf hin, dass Personalisierung Kinder motivieren und ihnen den Zugang zum Lesen erleichtern kann.

Wenn Kinder selbst Teil der Handlung sind, erweitern sie ihren Wortschatz und verankern Inhalte nachhaltiger, weil sie diese persönlich verknüpfen. Eine Studie mit Vorschulkindern zeigt, dass Kinder beim Lesen personalisierter Bücher mehr und länger sprechen. Eine weitere Untersuchung kommt zum Schluss, dass sich ihr Wortschatz beim Lesen personalisierter Geschichten schneller erweitert als bei nicht personalisierten Büchern.

Die Verbindung von Print und Digitalisierung schafft dafür die Grundlage. Digitale Workflows ermöglichen personalisierte Inhalte als physisches Buch. Print ergänzt digitale Prozesse gezielt.


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